Thessaloniki - Jerusalem des Balkans: Eine Spurensuche in zweitausend Jahren Geschichte der griechisch-römischen, byzantinischen, osmanischen und sephardischen Metropole des südlichen Balkans

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Kurs ID
S42

Kurssprache
deutsch
Auskunft
Sibylle Benz, mail@griechenland-erleben.ch, www.griechenland-erleben.ch, Telefon 079 672 58 75
Kursziel
Einblick in die jüdisch-sephardische Geschichte von Thessaloniki von ihren Anfängen bis zur Zerstörung während des NS-Regimes und der deutschen Besatzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg; Verständnis für die multiethnische und multireligiöse Geschichte der wirtschaftlich und kulturell bedeutenden Metropole des Südbalkans zur Zeit des osmanischen Reichs. Kennenlernen von Architektur und Kunst der spätantiken, christlich-byzantinischen und osmanischen Zeit sowie der Gegenwart von Thessaloniki.

Kursinhalte

Kaum jemand kennt die Geschichte des sephardisch-jüdischen Thessaloniki und doch war die Balkanmetropole zur Zeit des osmanischen Reichs über 500 Jahre das Zentrum der sephardischen Kultur. Hier treffen sich Kulturen und Religionen in einer von pulsierendem Leben und Multikulturalität geprägten Stadt. Nicht nur für die griechische, römische und osmanische, sondern insbesondere für die jüdische Geschichte war Thessaloniki kultureller, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Mittelpunkt.
Nach der Vertreibung der Juden aus Spanien 1492 entstand hier eine grosse sephardische Gemeinde. Im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts machte die jüdische Bevölkerung mit rund 50‘000 Personen etwas mehr als die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner der Handelsmetropole im südlichen Balkan aus. Die Stadt zählte über vierzig Synagogen und war kultureller, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Mittelpunkt für Juden, Griechen, Armenier, Türken und weitere Bevölkerungsgruppen unter der Herrschaft des Sultans. Der Erste Weltkrieg und die Migration als Folge des Lausanner Vertrags von 1922/23 veränderten die Zusammensetzung der Bevölkerung. Im Zweiten Weltkrieg wurde fast die gesamte jüdische Bevölkerung in den Konzentrationslagern des NS-Regimes ermordet.
Wir lernen auf dieser Reise die Vergangenheit und auch die Gegenwart der einst multireligiösen und multiethnischen Stadt kennen und werden dabei nicht nur über die jüdische Geschichte, sondern auch über die spätantike und byzantinische griechisch-orthodoxe Kultur sowie über die aktuelle Situation der Stadt viel erfahren. (mehr Infos siehe Datei im Anhang)

Zielgruppe
Lehrkräfte für Geschichte, Geographie, Religion, Sozialwissenschaften, Spanisch und Griechisch sowie generell an der Geschichte des sephardischen Judentums und an der Geschichte von Griechenland interessierte Personen
Kursort
Thessaloniki / Griechenland
Kursbeginn
26.09.2020
Termine
Samstag, 26. Sept. bis Donnerstag, 1. Oktober 2020
Anbieter
Benz Huebner bilden+vermitteln GmbH, Geschichts- und Themenreisen, www.griechenland-erleben.ch
Kursleitung
Sibylle Benz, lic. phil. et lic. iur., Historikerin, Spezialgebiet Griechenland 

Referenten
Gespräche, Vorträge und Besuch von Orten und Institutionen an Ort und Stelle

Kurskosten
Preis pro Person im Doppelzimmer CHF 680.- */ pro Person im Einzelzimmer CHF 880.-* *VSG-Mitglieder: CHF 30.- Reduktion auf die angegebenen Preise Hinweis
Anmeldefrist
30.07.2020
Bemerkungen
Kursdauer: 6 Tage

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