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20. Schweizerischer Tag über Mathematik und Unterricht

 
 
Detailprogramm
91 KB
 
direkte Anmeldung
Elektronisch können Sie sich ab 1.6.09 direkt anmelden:
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Kurs-ID
IGB-HS09.12
 
Kursinhalte
Begrüssung
Dr. Urs Saxer, Rektor der Kantonsschule Schaffhausen

Mathematiklernen vom Kindergarten bis zur Matura - aus einem Guss
Prof. E. C. Wittmann, Universität Dortmund

Jean Piaget hat in seiner genetischen Epistemologie überzeugende Argumente dafür geliefert, dass sich Wissen im einzelnen Menschen nur im Prozess entwickeln und weiterentwickeln kann. Am besten unterstützt werden entsprechende stufenübergreifende mathematische Lernprozesse durch ein Curriculum, das sich an fundamentalen fachlichen Ideen orientiert. Diese genetische Perspektive wird im Vortrag an einigen "Lerntrajektorien" erläutert, die vom Kindergarten bis in die Oberstufe reichen.

Grusswort
Rosmarie Widmer Gysel, Erziehungsdirektorin des Kantons Schaffhausen

Workshop
1. Warum bleibt der Zug auf der Schiene? U. Manz
2. RSA - und dann? M. Gerike
3. Der Mathematik-Lehrplan der Kantonsschule Schaffhausen: Konzept und Konsequenzen. C. Copetti
4. "GEOGEBRA" - eine Software für den GEOmetrie- und den AlGEBRA-Unterricht. G. Catone
5. Kepler’sche Ellipsen und "Hamilton’sche Kreise": eine unterrichtstaugliche Perle der Himmelsmechanik.
G. Keller
6. Vektoren und Raumvorstellung. T. Linnemann, A. Nüesch, H. Stocker

Abstracts zu den Workshops finden sich ab 1.6.09 unter www.kanti.ch/STMU.10280.0.html

Was ist eine Differentialgleichung? Vom Begriff zur geometrischen Theorie - Ein Beitrag zur Entwicklung des gymnasialen Analysis-Unterrichts
Prof. U. Kirchgraber, ETH Zürich

Differentialgleichungen sind eine geniale mathematische Denkfigur: Erfasst werden Prozesse, bei denen der jeweilige Zustand die Tendenz seiner Veränderung bestimmt. Die Auslotung dieses Konzepts ist eine hoch interessante mathematische Aufgabe: In einigen Fällen kann der globale Prozessverlauf explizit bestimmt werden - das sind aber (glückliche!) Ausnahmen. Typischerweise muss man sich mit (numerischen) Approximationen oder mit dem Gewinnen von qualitativen Eigenschaften begnügen. Ziel des Vortrags ist aufzuzeigen, wie dieses dreiteilige Bild im gymnasialen Analysis-Unterricht (in homöopathischer Dosis - versteht sich!) vermittelt werden kann.

Natürlich gibt es einen weiteren wichtigen Aspekt. Mathematische Denkfiguren sind mitunter geistige Sehhilfen, um unsere Welt besser zu verstehen oder gar um sie zu gestalten. Die Idee der Differentialgleichung gehört zweifellos dazu. Differentialgleichungen sind ein ausserordentlich nützliches Modellbildungsinstrument. Dieser Aspekt ist (aus Zeitgründen) nicht Gegenstand dieses Vortrags. Werfen Sie, quasi als kleinen Ersatz, einen Blick auf das Lernmaterial "Die Fallschirmspringerin" unter:
http://www.educ.ethz.ch/lehrpersonen/mathematik/unterrichtsmaterialien_mat/analyis/fall/

Hinweis
Mathematik-Unterricht quo vadis? Das Thema Differentialgleichungen
Samstag, den 26. September 2009, 09.30-ca 16.15 Uhr, an der ETH Zürich
Leitung: Prof. Urs Kirchgraber

Das Anliegen des Kurstages vom 26.9.09 ist ein Zweifaches. Einerseits soll das Thema Gewöhnliche Differentialgleichungen überblicksartig aus der fachwissenschaftlichen Perspektive dargestellt werden. Andererseits soll der Kurstag (weitere) Anregung für den gymnasialen Mathematikunterricht bieten.
 
Zielgruppe
Gymnasiallehrpersonen für Mathematik
 
Kursort
Kantonsschule Schaffhausen
 
Kursdaten
Mittwoch, 9. September 2009, 10.00 – 17.00 Uhr
 
Referent/innen
Erich C. Wittmann, em. Prof. Dr. Dr. h.c., Technische Universität Dortmund
Lehrpersonen der KS Schaffhausen
Mitglieder der DMK
Urs Kirchgraber, Prof. Dr., Departement Mathematik, ETH Zürich
 
Anmeldefrist
14.08.2009
 
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